Trier wird 2025 zum Schauplatz einer einzigartigen Landesausstellung: Unter dem Titel „Marc Aurel“ widmen sich zwei Museen dem römischen Kaiser und Philosophen mit Leihgaben aus ganz Europa und eindrucksvoller Inszenierung.
Ab dem 15. Juni 2025 widmet sich Trier mit einer groß angelegten Landesausstellung dem römischen Kaiser, Feldherren und Philosophen Marc Aurel. In einer bislang einzigartigen Zusammenschau präsentieren das Rheinische Landesmuseum Trier und das Stadtmuseum Simeonstift herausragende Exponate aus 17 Ländern – darunter Leihgaben von Weltmuseen wie dem Louvre, den Vatikanischen Museen und dem British Museum.
Die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Alexander Schweitzer steht, gilt als eines der kulturellen Highlights des Jahres. Sie beleuchtet das Leben und Denken Marc Aurels aus verschiedenen Perspektiven: Das Landesmuseum fokussiert sich auf seine Epoche und seine Philosophie, während das Stadtmuseum die Frage nach der „guten Herrschaft“ aufgreift und mit aktuellen gesellschaftlichen Themen verbindet.

Rheinisches Landesmuseum Trier, Ausstellung „Marc Aurel – Kaiser, Feldherr, Philosoph in Trier“ © Bild: Stephan Pesch/BRF
Neben den rund fünf Monaten dauernden Präsentationen bietet ein vielfältiges Begleitprogramm zusätzliche Zugänge: Diskussionen, Vorträge und Veranstaltungen laden dazu ein, den Brückenschlag von der Antike in die Gegenwart mitzuerleben. Damit knüpft Trier an den Erfolg früherer Großausstellungen zu Konstantin, Nero und dem Untergang des Römischen Reiches an und festigt seinen Ruf als Zentrum der Antike nördlich der Alpen.
15. Juni bis 23. November 2025





