Im Herzen von Trier – zwischen Porta Nigra und Kaiserthermen – eröffnet das Rheinische Landesmuseum (Zentrum der Antike) einen einzigartigen Blick auf Tausende Jahre Geschichte. Hier verschmelzen Prachtmosaike, Schätze der Römer, keltische Funde und eine altägyptische Mumie zu einem faszinierenden Kulturforum.

Mit rund 3 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche und etwa 4 500 Exponaten führt das Rheinische Landesmuseum Trier eindrucksvoll durch die Geschichte von der Vorgeschichte über die Römerzeit bis ins Mittelalter und die Neuzeit. Besonders beeindruckend sind die größte Mosaikensammlung nördlich der Alpen, monumentale Grabdenkmäler aus Neumagen sowie der weltweit größte römische Goldmünzenschatz mit über 2 600 Münzen.

Die Dauerausstellungen eröffnen einen fesselnden Rundgang durch das antike Trier, damals Augusta Treverorum, und spiegeln die Bedeutung der Stadt als spätantike Kaiserresidenz wider. Ein markantes Highlight ist die altägyptische Mumie im Foyer, die seit Jahrzehnten die Besucher fasziniert.

Das Museum zeigt nicht nur spektakuläre Funde, sondern widmet sich auch den Alltagswelten vergangener Epochen – von der Steinzeit über keltische Kultur bis zur mittelalterlichen Kunst. Mit Sonderausstellungen, interaktiven Angeboten und museumspädagogischen Formaten wird Geschichte hier lebendig und für alle Altersgruppen erfahrbar.

www.zentrum-der-antike.de