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Mit bissigem Witz und scharfem Gesellschaftsporträt kehrt Brechts und Weills Dreigroschenoper ans Staatstheater Mainz zurück – ein Klassiker zwischen Jazz, Satire und Unterwelt-Drama.

Jonathan Peachum, erfolgreicher Großunternehmer in Sachen organisiertes Betteln, hat die Stadt fest im Griff. Keiner, der es hier als Bettler zu etwas bringen will, kommt an ihm vorbei. Nur ausgerechnet seine Tochter Polly hört nicht auf ihn. Sie hat Heiratspläne mit Macheath, genannt Mackie Messer, der auch eine Größe in der Londoner Unterwelt ist. Macheath verfügt über gute Kontakte zu den offiziellen Stellen, insbesondere zu Polizeichef Tiger-Brown. Diese sind sehr nützlich, um die eine oder andere unschöne (Mords-) Geschichte zu keinem Problem werden zu lassen. Aber nun will ihm nicht nur Pollys Vater an den Kragen, sondern es bringen sich auch andere Frauen in Erinnerung, denen er die Heirat versprochen hat.

Kurt Weill vermischt in der Dreigroschenoper Elemente aus Jazz, Tango, Jahrmarktsmusik und garniert sie mit Seitenhieben auf Oper und Operette. Inszeniert wird das Stück, das auf John Gays barocker Opernparodie The Beggar’s Opera basiert, von Jan Neumann, der am Staatstheater Mainz u.a. die Stückentwicklungen Sensemann & Söhne und kurz&nackig auf die Bühne gebracht hat.
Premiere 27. September
weitere Aufführungen: 2. und 12. Oktober 2025

www.staatstheater-mainz.com