Wenn Leipzig im November ganz der Musik Felix Mendelssohn Bartholdys gewidmet ist, öffnen die Mendelssohn-Festtage erneut ein reich bestücktes Klangfenster zwischen Tradition und Gegenwart.

Die Mendelssohn-Festtage 2025 laden zu einem facettenreichen Programm ein, das vom historischen Klangraum bis zur Gegenwart reicht. Eröffnet wird das Festival mit einem Benefizkonzert im Großen Saal des Gewandhauses, bei dem Anne-Sophie Mutter, Pablo Ferrández und Elena Bashkirova Werke von Mendelssohn, Fanny Hensel, Clara und Robert Schumann präsentieren. Zeitgleich wird in diesem Rahmen der Internationale Mendelssohn-Preis Leipzig wieder verliehen – nach neun Jahren erstmals erneut in den Kategorien „Musik“ und „Europa“.

Den Festtagen ist eine dichte Abfolge von Konzerten gewidmet: Kammermusik mit renommierten Solist:innen wie Elisabeth Leonskaja, Lied- und Klavierabende, thematische Formate („Richard Wagner – Der Plagiator“), Salongespräche mit Künstler:innen wie Gidon Kremer und ein besonderes Konzert in der Todesstunde mit René Pape. Höhepunkte sind auch zwei große Sinfoniekonzerte mit dem Gewandhausorchester unter Andris Nelsons, bei denen Solisten wie Seong-Jin Cho zu hören sind. Den krönenden Abschluss bildet ein Konzert mit Werken von Mendelssohn und Mozart vom Quatuor Arod.

Igor Levit, spielt am 9. November Werke von Maurice Ravel, Dmitri Schostakowitsch, Felix Mendelssohn Bartholdy und Fryderyk Chopin © Felix Broede/Sony Classical

Igor Levit, spielt am 9. November Werke von Maurice Ravel, Dmitri Schostakowitsch, Felix Mendelssohn Bartholdy und Fryderyk Chopin © Felix Broede/Sony Classical

Das Programm macht deutlich: Die Mendelssohn-Festtage sind nicht nur eine Hommage an den Komponisten, sondern auch ein Manifest für musikalische Offenheit. Sie verbinden Tradition und Innovation, laden zum Zuhören und Diskutieren ein und schaffen Räume – für biografische Reflexionen, künstlerische Dialoge und die lebendige Auseinandersetzung mit Klang und Kontext.
2. bis 9. November 2025

www.mendelssohn-stiftung.de