Ein Industriebau wird zur Kunstplattform: Die Städtische Galerie Karlsruhe verbindet regionale Tradition mit internationaler Gegenwart – und öffnet Räume für Kunst, Gedanken und Begegnung.

Die Städtische Galerie Karlsruhe ist das Kunstmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst der Stadt Karlsruhe. In einem der größten Industriedenkmäler Deutschlands – dem ehemaligen Hallenbau A am Lorenz­straße 27 – eröffnet sie seit 1997 auf drei Etagen ein vielfältiges Ausstellungserlebnis. Ihre Sammlung zeigt Kunst vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart, mit besonderem Fokus auf Kunst aus Karlsruhe und dem deutschen Südwesten sowie auf deutscher Kunst nach 1945. Werke aus städtischem Bestand und eine bedeutende Privatsammlung (die Garnatz-Sammlung) bilden das Fundament, auf dem regelmäßig Sonder­ausstellungen neue Impulse setzen.

Die Architektur des ehemaligen Industrie­baus verleiht dem Museum seinen besonderen Charakter: großzügige Fensterflächen, offene Räume und industrielle Struktur machen das Haus selbst zum Erlebnisraum. In diesem Umfeld wird Kunst nicht nur präsentiert, sondern erfahrbar – als Gespräch mit Raum, Zeit und Gesellschaft. Vielseitige Vermittlungs- und Beteiligungsangebote ergänzen das Ausstellungsprogramm: Workshops, Vorträge, Familienformate und Aktivitäten für Schulklassen öffnen das Museum für alle Altersgruppen und laden dazu ein, Kunst aktiv zu entdecken.

Wer die Städtische Galerie Karlsruhe besucht, betritt einen Ort, in dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen, an dem Kunst städtisch verankert und international vernetzt wird, und an dem Blick, Stimme und Raum zusammenwirken.

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