Ein Konzert, das Bachs Musik in ein völlig neues Licht rückt: „Bach in Space“ verbindet Live-Klavier mit faszinierenden NASA-Bildern und macht daraus ein audiovisuelles Erlebnis, das weit über ein klassisches Recital hinausgeht.
Auf der großen Leinwand ziehen ferne Galaxien, Sternennebel und tiefschwarze Raumstrukturen vorbei, während Mona Asuka – eine der profiliertesten Pianistinnen ihrer Generation – Bach mit einer Mischung aus Klarheit, Energie und feinem Ausdruck gestaltet. Die gestochen scharfen Aufnahmen, normalerweise nur aus wissenschaftlichen Archiven bekannt, treffen hier auf die zeitlose Architektur von Bachs Musik und schaffen eine Atmosphäre, die gleichzeitig kontemplativ und überwältigend wirkt.
Das Programm reicht von Teilen des „Wohltemperierten Klaviers“ über Variationen aus den „Goldberg-Variationen“ bis hin zu Auszügen aus dem „Italienischen Konzert“. Die Verbindung aus Bild und Klang verleiht diesen Werken eine fast filmische Dimension und lässt sie wie neu entstanden wirken. In München sorgte das Projekt bereits für viel Aufmerksamkeit – nun kommt es erstmals nach Freiburg und bringt ein Format auf die Bühne, das Klassik und moderne Bildwelten elegant zusammenführt.
„Bach in Space“ ist damit kein übliches Klavierabend-Konzept, sondern ein immersives Erlebnis, das Musikliebende wie Astronomie-Fans gleichermaßen anspricht – ein Abend, der zeigt, wie weit Klang und Vorstellungskraft gemeinsam reisen können.
7. März 2026





