Leidenschaft, Freiheit und zerstörerische Liebe: Georges Bizets „Carmen“ zählt zu den berühmtesten Opern der Welt. In der Semperoper Dresden entfaltet sich die Geschichte einer selbstbestimmten Frau, deren kompromissloser Freiheitsdrang eine tragische Kette von Ereignissen auslöst.
Mit „Carmen“ schuf Georges Bizet eine Oper, die bis heute zu den populärsten Werken des Repertoires zählt. Im Zentrum steht die selbstbewusste Zigeunerin Carmen, deren Lebensmotto Freiheit und Unabhängigkeit sind. Ihre faszinierende Ausstrahlung zieht zahlreiche Männer in ihren Bann – doch sie lässt sich weder besitzen noch binden.
Der Soldat Don José verfällt Carmen mit leidenschaftlicher Intensität. Aus der Begegnung entwickelt sich eine Beziehung, die ihn zunehmend aus seinem bisherigen Leben herausreißt. Während José seine militärische Laufbahn und seine gesellschaftliche Stellung aufs Spiel setzt, verliert er immer stärker die Kontrolle über seine Gefühle. Gleichzeitig wendet sich Carmen dem charismatischen Stierkämpfer Escamillo zu, was die Situation weiter zuspitzt.
Zwischen Leidenschaft, Eifersucht und dem unbedingten Wunsch nach persönlicher Freiheit steuert die Geschichte unaufhaltsam auf ein tragisches Ende zu. Bizets Oper verbindet große Arien, mitreißende Chorszenen und farbenreiche spanische Klangwelten zu einem Musiktheater voller dramatischer Intensität. Die Semperoper Dresden präsentiert das Werk in einer neuen Inszenierung und rückt dabei den Mythos Carmen und ihren kompromisslosen Kampf für Selbstbestimmung in den Mittelpunkt.
Premiere 1. Mai
weitere Aufführungen: 3., 6., 9., 14., 17., 23. und 25. Mai, 1., 5., 12. und 20. Juni, 29. August, 2., 4., 7., 9., 12., 19. und 26. September, 3., 6. und 9. Oktober 2026





