Düstere Wälder, teuflische Versuchung und die Hoffnung auf Erlösung: Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ gilt als Schlüsselwerk der deutschen romantischen Oper. Am Staatstheater Nürnberg entfaltet sich die Geschichte eines jungen Jägers, der aus Angst vor dem Scheitern einen gefährlichen Pakt eingeht.

Zwei junge Jäger hoffen auf die Liebe derselben Frau: Max möchte Agathe heiraten, doch nach alter Tradition darf er sie nur zur Frau nehmen, wenn er beim entscheidenden Probeschuss seine Treffsicherheit beweist. Ausgerechnet jetzt scheint ihn jedoch sein Können verlassen zu haben – kein Schuss will mehr gelingen. In seiner Verzweiflung lässt er sich von seinem Rivalen Kaspar überreden, magische Freikugeln zu gießen, die ihr Ziel niemals verfehlen.

Doch diese Kugeln haben einen unheilvollen Ursprung: Sie entstehen im Bündnis mit dem dämonischen Samiel. Während Kaspar bereits tief in dessen Bann geraten ist, droht auch Max in den Strudel des übernatürlichen Paktes hineingezogen zu werden. Die Hoffnung auf Liebe und Anerkennung verwandelt sich so in ein gefährliches Spiel mit dunklen Mächten.

Carl Maria von Webers 1821 uraufgeführte Oper gilt als Meilenstein der romantischen Oper und verbindet Volksliedton, Naturmotive und schaurige Szenen zu einer einzigartigen musikalischen Atmosphäre. Die berühmte Wolfsschlucht-Szene, in der Max und Kaspar die verfluchten Kugeln gießen, gehört zu den eindrucksvollsten Momenten der Opernliteratur.

Am Staatstheater Nürnberg wird „Der Freischütz“ als packendes Musiktheater zwischen Romantik, Volksmythos und übernatürlichem Schrecken erlebbar – eine Geschichte über Angst, Versuchung und den Preis eines verhängnisvollen Deals.
Premiere 12. April
weitere Aufführungen: 18. und 29. April, 24. und 31. Mai, 6., 9., 11., 13. und 22. Juni 2026

www.staatstheater-nuernberg.de