Die Höhlen der Schwäbischen Alb zählen zu den bedeutendsten archäologischen Fundorten der Welt. Rund um Ulm entstanden vor etwa 40.000 Jahren einige der ältesten bekannten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit.
In den Höhlen des Ach- und Lonetals schufen die ersten modernen Menschen Europas Figuren aus Mammutelfenbein, kleine Tierdarstellungen und frühe Flöten aus Knochen – Zeugnisse einer Zeit, in der Kreativität, Musik und symbolisches Denken erstmals sichtbar wurden. Heute gehört diese außergewöhnliche Fundlandschaft zum UNESCO-Welterbe und verbindet Kulturgeschichte mit eindrucksvollen Naturerlebnissen.
Museen wie das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren oder das Museum Ulm machen die Funde auf anschauliche Weise erlebbar und geben Einblicke in die Welt der Eiszeitmenschen. Gleichzeitig laden die Täler und Höhlen der Schwäbischen Alb dazu ein, die historischen Schauplätze selbst zu entdecken – bei Wanderungen, Radtouren oder Ausflügen durch die ursprüngliche Landschaft der Region.





