Die Moritzburg in Halle verbindet Mauern mit Muse und Kunst mit Geschichte – ein Ort, an dem sich Architektur und Avantgarde zu einem einzigartigen Erlebnis verweben.
Das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) entführt Besucherinnen und Besucher in eine faszinierende Verbindung von Geschichte und Gegenwart. Untergebracht in der spätmittelalterlichen Bischofsresidenz Moritzburg, vereint das Museum historische Architektur mit moderner Museumsarchitektur: Alte Mauern treffen hier auf klare Linien, offene Räume und eine beeindruckende Dachkonstruktion, die Alt und Neu harmonisch miteinander verbindet.
Seit 1904 ist die Moritzburg Sitz des Kunstmuseums, das sich zu einem der bedeutendsten Häuser für klassische Moderne und zeitgenössische Kunst in Mitteldeutschland entwickelt hat. Auf mehreren Ebenen präsentiert es Werke aus sieben Jahrhunderten – von der Gotik bis zur Gegenwart – darunter Gemälde, Skulpturen, Grafik, Fotografie und Kunsthandwerk. Besonderes Augenmerk gilt der Kunst des 20. Jahrhunderts. Unter dem Titel „Wege der Moderne“ zeigt das Museum bedeutende Werke des deutschen Expressionismus sowie Kunstströmungen der Weimarer Republik, der Nachkriegszeit und der DDR. Künstler wie Lyonel Feininger, Max Beckmann oder Ernst Ludwig Kirchner sind hier ebenso vertreten wie zeitgenössische Positionen.
Mit seiner außergewöhnlichen Architektur, hochkarätigen Sonderausstellungen und einer der größten kunsthistorischen Sammlungen Sachsen-Anhalts ist das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) ein lebendiger Ort, an dem sich Kunst, Geschichte und Architektur zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis verbinden.





