Vive la France! Im Klangfarbenrausch geradezu impressionistisch anmutender Kompositionen reisen wir mitten hinein ins Herz der französischen Musik.

Meisterlich fängt Claude Debussy in La Mer den Eindruck des schillernden Meeres ein, während Maurice Ravel in seiner zweiten Daphnis et Chloé-Suite die orgiastische Kraft des altgriechischen Hirtengottes Pan beschwört, der seine schützende Hand über das Liebespaar Daphnis und Chloé hält. Lili Boulanger wiederum erzählt in „D’un matin de printemps” von einem poetischen Frühlingsmorgen. Ursprünglich für Violine und Klavier komponiert, instrumentierte sie das Werk wenige Wochen vor ihrem frühen Tod im Alter von nur 24 Jahren für Orchester.

Ein langersehntes Wiedersehen mit dem französischen Pianisten Jean-Yves Thibaudet bringt das Klavierkonzert G-Dur von Maurice Ravel, das dieser nicht zuletzt unter dem Eindruck einer vorangegangenen USA-Reise komponierte, bei der er u. a. George Gershwin und dessen Rhapsody in blue kennen- und schätzen gelernt hatte. Zum ersten Mal in Bern: die von der BBC als «Hurricane» bezeichnete norwegische Dirigentin Tabita Berglund, derzeit unter anderem Erste Gastdirigentin des Kristiansand Symphony Orchestra.
14. März 2024

buehnenbern.ch