Das Kulturhistorische Museum Magdeburg öffnet die Türen zu einer bewegten Stadtgeschichte – ein Ort, an dem Artefakte lebendig werden und Vergangenheit Gegenwart berührt.

Das Kulturhistorische Museum Magdeburg liegt unweit des Doms in der Otto-von-Guericke-Straße und zählt zu den bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen Mitteldeutschlands. Mit über 380.000 Objekten dokumentiert es die facettenreiche Geschichte der Stadt und ihrer Region – von der Frühzeit bis in die Gegenwart.

Das Museum wurde 1906 als Kaiser-Friedrich-Museum gegründet und vereint in seinem Bau Elemente der Renaissance- und Gotikarchitektur. Heute beherbergt es eindrucksvolle Dauerausstellungen wie „Magdeburg – Die Geschichte einer Stadt“, „Kunstverführung – Die historischen Kunstsammlungen“ sowie Themenräume zu Schulgeschichte, Handwerk und Alltagskultur.

Kulturhistorisches Museum Magdeburg © Charlen Christoph

Kulturhistorisches Museum Magdeburg © Charlen Christoph

Zu den Highlights zählt der berühmte Magdeburger Reiter – die älteste freistehende Reiterplastik nördlich der Alpen. Im prachtvollen Kaiser-Otto-Saal wird er in Szene gesetzt und steht symbolisch für die mittelalterliche Blütezeit der Stadt. Ergänzt wird die Sammlung durch kostbare Münzen, Medaillen, sakrale Kunstwerke und kunsthandwerkliche Objekte, die Einblicke in das Leben vergangener Jahrhunderte geben.

Neben den Dauerausstellungen bietet das Haus regelmäßig Sonderausstellungen, die städtische, kulturhistorische und künstlerische Themen neu beleuchten. So wird das Museum zum lebendigen Geschichtsort, der Vergangenheit erfahrbar macht und zugleich aktuelle Fragen an die Geschichte stellt. Ein Besuch im Kulturhistorischen Museum Magdeburg ist damit eine Reise durch die Epochen – von Kaiser Otto dem Großen bis in die Moderne – und ein eindrucksvolles Erlebnis zwischen Geschichte, Kunst und Identität.

www.khm-magdeburg.de