„Der Revisor” von Nikolaj Gogol zählt zu weltweit am öftesten aufgeführten Theaterstücken; kein Wunder, denn mit dieser 1835 geschriebenen Komödie prangert er Korruption, Misswirtschaft und Faulheit von Beamten an – Dinge, vor denen sich alle Gesellschaften dieser Erde schützen sollten.

Ein Revisor kommt in die Stadt. Was für ein schwarzer Tag für den Stadthauptmann und seine Vertrauten, die alle irgendwelchen Dreck am Stecken haben. Womöglich verfolgt die Regierung damit einen subtilen Plan? Aber hier, jenseits der Hauptstadt, ist man entschlossen, sich dem zu stellen. Maßnahmen werden ergriffen, um bei Gericht, im Krankenhaus, in den Schulen und auf den Straßen einen lupenreinen Eindruck zu erwecken. Als die Gerüchteküche vermeldet, der Revisor weile schon seit zwei (!) Wochen unerkannt unter ihnen, ist der Stadthauptmann bereit, alles – das heißt, auch Frau und Tochter – ins Feld zu führen.
Die Annäherung an den jungen Mann namens Chlestakow, der sich in einer Pension aufhält, entwickelt sich zu einer urkomischen Konstellation: Ein verschuldeter Überlebenskünstler wird von allen für den Revisor gehalten und so dazu inspiriert, den Mann von Welt mit Kunstverstand, Sexappeal und Einfluss zu geben. Dabei sind ihm Zuwendungen jeglicher Art höchst willkommen.
Premiere 8. Juni 2024
weitere Aufführungen: 14., 15., 16., 19., 20., 22., 23., 27., 28., 29. und 30. Juni, 3., 4., 5., 7., 11., 12. und 13. Juli 2024

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