Mit einem starken Fokus auf Theater, Musik und neue künstlerische Perspektiven geht das Lausitz Festival 2026 in seine siebte Ausgabe und setzt dabei bewusst auf große Namen, Uraufführungen und regionale Verankerung.
Vom 25. August bis 13. September verwandelt das Lausitz Festival zahlreiche Spielstätten der Region erneut in Bühnen für ein vielseitiges Programm, das insbesondere Theater und Musiktheater in den Mittelpunkt stellt. Große Inszenierungen treffen dabei auf neue künstlerische Formate: So bringt eine prominent besetzte Neuinterpretation von Shakespeares „Hamlet“ mit Corinna Harfouch und Götz Schubert internationale Strahlkraft in die Lausitz, während weitere Produktionen zwischen Schauspiel, Musiktheater und performativen Experimenten neue Perspektiven auf Gegenwart und Gesellschaft eröffnen.
Den Auftakt bildet die erstmalige Verleihung des neu geschaffenen Credo-Preises, die in eine besondere musikalische Inszenierung von Johann Sebastian Bach eingebettet ist. Dabei wird das klassische Werk gezielt mit zeitgenössischen Kompositionen verbunden und öffnet so einen Spannungsraum zwischen Tradition und Gegenwart.

Tenebrae mit Nigel Short © Sim Canetty-Clarke
Auch im Konzertbereich setzt das Festival auf hochkarätige internationale Besetzungen: Ensembles wie der Tenebrae Choir oder das Kammerorchester Basel als auch Solisten wie Pierre-Laurent Aimard stehen für ein Programm, das von Alter Musik bis zur Moderne reicht. Ergänzt wird dies durch Projekte wie die „Lausitzlieder“, die Texte aus der Region in neue musikalische Formen überführen und lokale Stimmen sichtbar machen.
Darüber hinaus erweitern Literaturveranstaltungen, Diskursformate und interdisziplinäre Reihen das Programm und schaffen Räume für Austausch und Reflexion. Das Inspirationswort „geschöpferisch“ versteht sich dabei nicht als starres Motto, sondern als offener Impuls – als Einladung, kreative Prozesse im Spannungsfeld zwischen Herkunft, Gemeinschaft und individueller Gestaltungskraft neu zu denken.
25. August bis 13. September 2026





