Die Ukrainerin Diana Buts wurde im Jahr 2000 in der Kulturhauptstadt der Ukraine – Lwiw – geboren. Nach dem Abitur entschied sie sich, sich an einer örtlichen Druckakademie einzuschreiben, um später an einer Hochschule in Deutschland studieren zu können. Im September 2019 begann für Diana dieser neue Lebensabschnitt: nach ihrem Umzug nach Deutschland, studiert sie seitdem Kommunikationsdesign an der Fakultät für Gestaltung in Würzburg. Diana Buts ist als Kommunikationsdesignerin tätig und kommuniziert ihre Ideen und Botschaften durch Kunst.

Am 24. Februar 2022 begann Russland einen großangelegten Angriffskrieg gegen die Ukraine. Seit diesem Tag kämpft das Volk der Ukrainer*innen um seine Freiheit und seine Menschenrechte. Jeden Tag verlieren Menschen ihre Lieben und ihr Leben, ihre Häuser und Besitztümer. Auf der Flucht vor dem Albtraum dieses schrecklichen Krieges müssen die Ukrainerinnen und Ukrainer nicht nur materielle Dinge zurücklassen, sondern auch ihre Träume, Pläne und Hoffnungen.
Das Projekt „VOLYA“ zeichnet die Geschichten dieser Flüchtlinge nach, die ihre Heimat verloren haben. Die sehr persönlichen Geschichten werden durch dreidimensionale Symbole und Schlüsselobjekte in der Installation verankert und mit der Karte verbunden, was eine untrennbare Verbindung zwischen Krieg und Verlust, so wie zwischen den Ukrainern und ihrem Heimatland, abbildet.
32 Objekte – 32 Geschichten – 32 Jahre Unabhängigkeit der Ukraine, denn jede Geschichte eines Menschen, ist auch die Geschichte eines modernen unabhängigen Landes. Die Interviews der Geflüchteten, die als Grundlage des Werkes dienen, können im Ausstellungsraum zusätzlich über einen QR-Code angehört werden.
Ab 23. Februar 2023

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