Mit der Ausstellung „Zeitsprung“ eröffnet das mpk einen Blick hinter die Kulissen: Im Fokus steht die Provenienzforschung zu Gemälden aus der Zeit des Nationalsozialismus – ein Werkstattbericht, der Geschichte, Schicksale und offene Fragen sichtbar macht.

Kaum ein Thema ist in Museen so kontrovers diskutiert wie die Frage nach dem Raubgut aus dem Nationalsozialismus. Unzählige Kunstwerke wurden zwischen 1933 und 1945 beschlagnahmt, geraubt und unter Druck verkauft. Seit Januar 2024 geht auch das mpk auf Spurensuche nach der Herkunft der Gemälde im Museum. In einem Projekt, gefördert durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste, werden die Erwerbungsgeschichten aufgedeckt und Schicksale sichtbar gemacht.
Die Ausstellung ist ein Werkstattbericht, der die Grundlagen der Provenienzforschung, Einblicke in die Geschichte des Museums im Nationalsozialismus und offene Fragen präsentiert.
11. Mai bis 7. Dezember 2025

mpk.de