Albert Ostermaiers neuestes Stück „Munich Machine“ wird unter der Regie von Ersan Mondtag als furioses Bühnenerlebnis am Residenztheater inszeniert. Inspiriert vom Leben und Schaffen des Kultfilmemachers Klaus Lemke entfaltet sich eine rasante Reise durch die Geschichte Münchens – eine Liebeserklärung und zugleich kritische Reflexion über eine Stadt im Wandel.

Ein Ufo in Weißwurstform landet vor der Bayerischen Staatskanzlei: Film oder Realität? Für den Schwabinger Filmpoeten Klaus Lemke macht das keinen Unterschied. Aus dem Raumschiff steigt ein Außerirdischer – auf der Suche nach einer gesellschaftlichen Utopie für seinen Heimatplaneten. Gemeinsam mit Lemke begibt er sich auf eine rasante Zeitreise durch die Geschichte Münchens: Vom jungen Franz Josef Strauß bis zu Lenin im Schelling-Salon, von den Schwabinger Krawallen bis zur Räterepublik.

Albert Ostermaiers Stück ist dabei Hommage und Abrechnung zugleich – ein Theatertriptychon über den Mythos München: Stadt der Gegensätze, des Glamours und der Geschichte.

„Hier München, mein Stripclub, Schillerstraße, Klassiker, Goethestraße, Gomorra und Paradies, Techno, Punk und Zwiefacher, Protest und Party, Bayern und Babylon, Gerd Müller und der Bomber, alles, was du nie zusammendenken könntest, steht hier nebeneinander wie ein Fitnessgerät neben dem anderen.“

Mit „Munich Machine“ gibt der gefeierte Künstler Ersan Mondtag sein Regiedebüt am Residenztheater. Das Stück ist zugleich ein wildes Zeitpanorama, eine Liebeserklärung an Klaus Lemke – und ein Blick auf das, was München einmal war, ist und sein könnte.
Uraufführung 6. Februar 2026

www.residenztheater.de