Ein Abend voller Klangfarben und kammermusikalischer Finesse vereint zwei außergewöhnliche Stimmen: Flöte und Harfe begegnen sich in einem Programm, das poetische Intimität und orchestrale Eleganz verbindet.

Der weltbekannte Flötist Emmanuel Pahud gilt als einer der führenden Interpreten seines Instruments. Seine strahlende Tongebung und tief verwurzelte Musikalität haben ihn zu einem gefragten Solisten und Kammermusiker gemacht, der das Repertoire der Flöte mit großer stilistischer Bandbreite erkundet. An seiner Seite steht Marie‑Pierre Langlamet, Soloharfenistin des Berlin Philharmonic, deren kammermusikalische Sensibilität und harmonische Tiefe das Zusammenspiel zu einem wirklichen Dialog machen.

In ihrem gemeinsamen Konzert im Schlosstheater Celle treffen zwei Klangpersönlichkeiten aufeinander, die ein scheinbar ungleiches Duo in einen durchhörbaren Einklang verwandeln: die schwebende Leichtigkeit der Flöte und die glitzernde Raffinesse der Harfe eröffnen ein Spektrum von zarten Impressionen bis zu rhythmisch lebhaften Passagen. Das Programm umfasst Werke, die die lyrischen, tänzerischen und expressiven Facetten dieser Besetzung ausloten und in feinsinniger Balance zwischen Solistik und kammermusikalischem Miteinander stehen.

Dieser Abend steht für eine Musik, die Nähe sucht, Farben entfaltet und Klänge zu poetischen Momenten formt – eine Einladung, sich dem unmittelbaren Erleben von Ton, Atem und Stille hinzugeben und die subtile Magie zweier außergewöhnlicher Instrumente in inniger Verbindung zu erleben.
5. Mai 2026

schlosstheater-celle.de