„Dialogues des Carmélites“ nimmt uns mit auf eine ergreifende Reise in eine Zeit, in der Glaube, Angst und Mut aufeinanderprallen – eine Oper, die das Ringen um Überzeugung und Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellt.
In den Wirren der Französischen Revolution ringt eine Gruppe von Nonnen um Selbstbestimmung, Glauben und Würde. Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“ ist ein tief bewegendes Musiktheater, das Angst, Hingabe und die Kraft des Glaubens in den Mittelpunkt stellt. Das Libretto basiert auf den historischen Ereignissen um die Karmelitinnen von Compiègne, die 1794 zum Tode verurteilt wurden.
Im Zentrum der Handlung steht Blanche de la Force, die von Ängsten geplagt ins Kloster flieht und dort ihr Noviziat beginnt. Doch die Revolution erreicht bald die Mauern des Konvents: Die Nonnen werden verhaftet und dem Schafott übergeben. Blanche, die zunächst die Flucht ergriffen hatte, kehrt in letzter Stunde zurück, um gemeinsam mit ihren Mitschwestern den Märtyrertod zu erleiden.
Unter der musikalischen Leitung von Marie Jacquot und in der Regie von Jetske Mijnssen entfaltet sich ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Musik und Szene. Besonders das gemeinsam gesungene „Salve Regina“ auf dem Weg zum Schafott zählt zu den ergreifendsten Momenten der Opernliteratur. „Dialogues des Carmélites“ ist eine Oper, die durch ihre Intensität und spirituelle Tiefe lange im Gedächtnis bleibt.
Premiere 31. Januar
weitere Aufführungen:8., 12., 15., 20. und 23. Februar 2026





