Zwischen Science-Fiction, Popmusik und existenzieller Suche: Mit „Lazarus“ bringt das Staatstheater Darmstadt das außergewöhnliche Musical von David Bowie und Enda Walsh auf die Bühne. Die Geschichte eines gestrandeten Außerirdischen wird dabei zu einer poetischen Reflexion über Einsamkeit, Sehnsucht und die Frage nach dem Sinn des Lebens.
Im Mittelpunkt von „Lazarus“ steht Thomas Newton – ein Außerirdischer, der einst auf die Erde kam, um Wasser für seinen Heimatplaneten zu finden. Doch die Rückkehr zu den Sternen bleibt ihm verwehrt. Stattdessen richtet er sich auf der Erde ein, gründet ein erfolgreiches Unternehmen und versucht, in der menschlichen Welt Fuß zu fassen. Doch der Traum von einem neuen Leben zerbricht langsam an Einsamkeit, unerfüllter Liebe und der Kälte der menschlichen Zivilisation.
Die Figur des Thomas Newton geht auf den Roman „The Man Who Fell to Earth“ von Walter Tevis zurück, der 1976 mit David Bowie in der Hauptrolle verfilmt wurde. Jahrzehnte später griff Bowie die Geschichte erneut auf und entwickelte gemeinsam mit dem Dramatiker Enda Walsh das Musical „Lazarus“. Darin begegnet man Newton viele Jahre später in seiner New Yorker Wohnung, wo er – geplagt von Alkohol, Erinnerungen und seiner eigenen Unsterblichkeit – zunehmend verzweifelt.
Als plötzlich ein geheimnisvolles Mädchen in seinem Leben auftaucht, beginnt für Newton eine neue, rätselhafte Reise. Zwischen Realität, Traum und Vision stellt sich die Frage, ob es für ihn doch noch einen Ausweg aus seinem Dasein gibt.
Mit zahlreichen Songs aus David Bowies Werk verbindet „Lazarus“ Musiktheater mit Rock, Pop und poetischer Erzählkunst. Die Inszenierung am Staatstheater Darmstadt bringt diese ungewöhnliche Geschichte als atmosphärischen Bühnenabend auf die Bühne – ein Stück über Sehnsucht, Vergänglichkeit und den Traum vom ewigen Leben.
Premiere 24. April
weitere Aufführungen: 30. April, 21., 30. und 31. Mai, 12., 20. und 25. Juni 2026






