Songs im Bänkelsängerstil, eingängige Balladen und effektvolle Duette untermalen brillant das blutrünstige Geschehen. „Sweeney Todd“ wurde mehrfach ausgezeichnet und 2007 mit großem Erfolg verfilmt. Nach der letzten Koblenzer Inszenierung in der Spielzeit 2009/2010 ist es nun nach über 15 Jahren wieder Zeit für Sondheims großen Musicalklassiker – diesmal im beeindruckenden Ambiente der Festung Ehrenbreitstein.

Schauplatz dieser „black operetta“ (Sondheim) ist das viktorianische London – für den Barbier Sweeney Todd ein Sündenpfuhl, ein Abgrund, in dem sich der Abschaum der Erde versammelt hat. Deshalb schneidet er seinen Kunden mit scharfen Rasiermessern die Kehle durch und befördert die Leichen durch eine Falltür zu seiner Wirtin Mrs. Lovett, die aus ihnen köstliche und begehrte Fleischpasteten zubereitet. Der Held dieser schaurigen Geschichte hat ein durchaus plausibles Motiv für seine Untaten: Ein korrupter Richter hatte ihm einst Frau und Kind geraubt und ihn dann unschuldig für 15 Jahre ins Gefängnis geworfen. Nach seiner Entlassung sinnt Sweeney Todd auf Rache an seinen Mitmenschen. Doch schließlich erkennt Sweeney Todd in einer von ihm getöteten Bettlerin seine eigene Frau, seine geliebte Lucy, die einzige Frau auf der Welt, die sein vergiftetes Herz noch liebt. Und weil Mrs. Lovett gelogen und ihn in dem Glauben gelassen hat, Lucy sei tot, wird er sich auch an ihr rächen.
Premiere 4. Juli
weitere Aufführugen: 5., 9., 10., 11. und 12. Juli 2026

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