Ein Liebestrauma zwischen Leben und Tod: Richard Wagners Tristan und Isolde zählt zu den radikalsten Werken der Musikgeschichte. Mit nie dagewesener emotionaler Dichte und musikalischer Spannung erzählt die Oper von einer Liebe, die sich allen gesellschaftlichen Grenzen entzieht – und gerade darin tragisch scheitert. Am Theater Münster entfaltet sich das monumentale Werk in neuer Deutung zwischen Begehren, Schuld und Erlösung.

Obwohl Tristan einst ihren Verlobten getötet hat, hat die irische Königstochter Isolde ihm, dem Neffen des verfeindeten Königs von Kornwall, das Leben gerettet und sich in ihn verliebt. Nun soll Isolde die Ehefrau seines Onkels, König Marke, werden. Die Liebe, die sie mit Tristan verbindet, ist zum Scheitern verurteilt. Jedoch sprengt sie alle Grenzen und lässt sich weder durch Konventionen noch durch moralische Ma.st.be aufhalten. Doch das legitime Ausleben der Liebe bleibt eine Utopie und ist von der Natur aus verdammt, nur im Tod endgültig erfüllt zu werden. Mit Tristan und Isolde (1865 im Königlichen Hof- und Nationaltheater München uraufgeführt) schuf Richard Wagner ein Meisterwerk der deutschen Romantik und zugleich einen der Grundpfeiler der modernen Musik.
Premiere 2. November
weitere Aufführungen: 8. und 22. November, 14. Dezember 2025, 11. und 25. Januar 2026

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