Ein nostalgischer Blick in die Kindheit: Das Puppen- und Spielzeugmuseum Baden präsentiert liebevoll gestaltete Puppen, Puppenstuben und Teddybären aus über zwei Jahrhunderten – ein Kulturjuwel, das Jung und Alt verzaubert.
Mitten im Herzen von Baden, gleich neben dem Kurpark und dem Casino, lädt das Puppen- und Spielzeugmuseum Baden zu einer faszinierenden Reise in vergangene Zeiten ein.
Die vielfältige Sammlung wurde über drei Jahrzehnte von der Badenerin Helga Weidinger aufgebaut und 1990 als Museum der Stadtgemeinde eröffnet. In den kleinen, charmanten Räumen der historischen Attemsvilla im Stil des Biedermeier entfaltet sich eine Welt voller Erinnerung, Handwerkskunst und Kulturgeschichte.
🎎 Puppen, Puppenstuben und die Kunst des Spiels
Die Sammlung umfasst kostbare Stücke aus über zwei Jahrhunderten. Zu den ältesten Exponaten zählen ein Guckkasten aus dem Jahr 1760 und eine Papierankleidepuppe von 1820.
Besonders beeindruckend ist die kleinste bewegliche Puppe des Museums: nur 12 Millimeter groß, handgeschnitzt im Südtiroler Grödnertal.
Viele der ausgestellten Puppen stammen aus der Zeit um 1900 – gefertigt aus Porzellan, Papiermaché, Leder, Stoff, Celluloid oder Wachs. Die zarten Gesichter aus Biscuitporzellan, Echthaarperücken und beweglichen Gliedmaßen zeugen von höchster Handwerkskunst.
Da die Materialien empfindlich waren, durften Kinder oft nur an besonderen Tagen oder unter Aufsicht mit diesen Schätzen spielen.
🏠 Puppenstuben – Spiegel der Gesellschaft
Die kunstvoll gestalteten Puppenstuben sind mehr als nur Spielzeug – sie sind Miniaturporträts des Lebens um 1900.
Küche, Salon und Kinderzimmer erzählen Geschichten von Alltag, Rollenbildern und Werten einer vergangenen Zeit. Jede Stube ist ein kleines Meisterwerk, das Einblicke in die Kultur und den Geschmack des Bürgertums bietet.

Puppen- und Spielzeugmuseum Baden © Puppen- und Spielzeugmuseum Baden
🧸 Teddys, Tiere und Spielzeuggeschichte
Neben Puppen begeistern auch Stofftiere, Holzspielzeuge und Teddybären das Publikum. Besonders die Modelle der Firma Steiff, die 1902 den ersten Teddybären erfand, sind Publikumslieblinge.
Benannt nach dem US-Präsidenten Theodore „Teddy“ Roosevelt, wurde der Bär zum Symbol für Geborgenheit und Freundschaft – Werte, die auch heute noch generationsübergreifend verbinden.
❤️ Ein Ort für große und kleine Träumer
Das Puppen- und Spielzeugmuseum Baden ist ein Ort, an dem sich Geschichte, Emotion und Handwerk begegnen.
Hier staunen Kinder über winzige Möbel und zarte Gesichter, während Erwachsene sich in ihre eigene Kindheit zurückversetzt fühlen.
Ein Besuch in der Attemsvilla ist somit nicht nur eine kulturelle Entdeckung, sondern auch eine berührende Zeitreise.
📍 Puppen- und Spielzeugmuseum Baden
Attemsvilla, neben dem Casino Baden am Kurpark
Dienstag bis Freitag: 16 – 18 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag: 14 – 18 Uhr
Am 24., 25., 26. und 31. Dezember sowie am 1. Jänner geschlossen
www.puppenmuseum-baden.at

Puppen- und Spielzeugmuseum Baden © Puppen- und Spielzeugmuseum Baden






