Im Zentrum der City Oldenburgs erhebt sich das Oldenburgische Staatstheater, ein prachtvoller neobarocker Bau mit monumentaler Kuppel und klassischem Säulenportal – Wahrzeichen und kultureller Mittelpunkt der Stadt.
Als ältestes Theater Oldenburgs blickt das Haus auf eine lange Tradition zurück: 1833 startete der Betrieb in einem Holzbau, der heutigen Struktur von 1893 ging ein Brand voraus. Der Wiederaufbau folgte nach dem Vorbild des ursprünglichen Entwurfs, ergänzt um moderne Brandschutzmaßnahmen einschließlich einer Wasserkuppel über der Bühne – zentral für die Funktion des Hauses bis heute. Heute ist das Theater ein Sechsspartenhaus, das an vier Spielstätten Oper, Schauspiel, Ballett, Konzert, Musical, Kinder- und Jugendtheater, niederdeutsches Schauspiel sowie experimentelle Formate bietet. Damit bedient es ein breites Publikum aus dem gesamten Nordwesten.

Blick in das „Große Haus“ des Oldenburgischen Staatstheater © Mario Dirks
Das Große Haus fasst rund 540 Plätze plus zusätzliche Stehplätze und Konzertbestuhlung. Im Kleinen Haus finden bis zu 350 Zuschauer Platz – dort befindet sich auch die Niederdeutsche Bühne. Der Spielraum, ein Studioatelier mit etwa 80 Plätzen, und die zwei Bühnen in der historischen Exerzierhalle am Pferdemarkt (je ca. 100 Plätze) ergänzen das Ensemble für zeitgenössisches und experimentelles Theater.
Das Theater engagiert rund 450 Mitarbeitende und realisiert pro Spielzeit etwa 30 Premieren sowie über 25 Konzerte. Ein besonderes Anliegen ist das Theater des Wandels: Mitarbeitende erarbeiten umweltfreundliche Konzepte für Betrieb, Mobilität, Energie und Nachhaltigkeit mit Blick auf gesellschaftliche Verantwortung. Die zentrale Lage an der Theaterwall fügt sich harmonisch in das städtische Ensemble, nahe Kultur, Gastronomie und urbaner Infrastruktur.





