Die Oper Köln gehört zu den traditionsreichsten Opernhäusern Deutschlands und prägt mit ihrer künstlerischen Exzellenz seit Jahrzehnten das internationale Musiktheatergeschehen.

Seit der Spielzeit 2022/23 steht das Haus unter der Leitung von Intendant Hein Mulders. Auf dem Spielplan stehen große Opernklassiker ebenso wie spannende Musiktheaterprojekte und internationale Uraufführungen. Mit der Kinderoper Köln gehört außerdem eines der ältesten Kinderopernformate Europas fest zum Profil des Hauses.

Zentrum des künstlerischen Schaffens ist das Opernensemble, das durch internationale Gäste und das renommierte Opernstudio Köln ergänzt wird. Letzteres wurde bereits 1961 gegründet und war damit eine der ersten Einrichtungen dieser Art im deutschsprachigen Raum. Die Oper Köln kooperiert mit namhaften Häusern und Festivals weltweit, etwa mit dem Festival Aix-en-Provence, den Salzburger Festspielen, dem Teatro Real Madrid oder der Opéra Comique Paris.

Seit der Eröffnung des Hauses am Offenbachplatz 1957 steht die Oper Köln für ein starkes künstlerisches Profil – geprägt durch große Namen wie Maria Callas oder Wolfgang Sawallisch, durch mutige Inszenierungen und ein bewusst zeitgenössisches Repertoire. In den letzten Jahren sorgten unter anderem Produktionen wie die ungekürzte Aufführung von „Les Troyens“, die Neuinszenierung von Zemlinskys „Der Zwerg“ oder die Uraufführung von „INES“ für überregionale Aufmerksamkeit.

Während der laufenden Sanierung des Stammhauses dient seit der Spielzeit 2015/16 das StaatenHaus in Köln-Deutz als Interims-Spielstätte – ein Ort, an dem die Oper Köln ihre Innovationskraft auch jenseits des klassischen Bühnenraums eindrucksvoll unter Beweis stellt.

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