Ein tragikomisches Abenteuer zwischen Ideal und Wirklichkeit: „Candide oder der Optimismus“ nach Voltaire zeigt die unerschütterliche Suche nach Sinn in einer zerrissenen Welt.
Kann man sich den Optimismus bewahren, selbst wenn die Welt im Chaos versinkt? Voltaire schuf mit Candide einen Helden, der den Lehren seines Lehrmeisters Pangloss folgt – jener Überzeugung, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben. Doch die Realität straft diesen Glauben Lügen: Candide wird aus dem höfischen Liebesglück mit Kunigunde vertrieben und findet sich auf einer abenteuerlichen Odyssee wieder, die ihn in die Abgründe menschlicher Existenz führt.
Autor Soeren Voima überträgt die groteske Irrfahrt des Candide in unsere Gegenwart. In einer Welt geprägt von Krieg, Ausbeutung, Armut und Korruption kämpft sich der naive, tragikomische Held durch unzählige Prüfungen. Und obwohl er sich von Schicksalsschlägen nicht unterkriegen lässt, begreift er irgendwann, dass Pangloss’ Lehren keine verlässliche Stütze sind.
Uraufführung 24. Januar
weitere Aufführung: 30. Januar 2026





