Mozarts „Don Giovanni“ ist ein Spiel mit Abgründen – zwischen Verführung und Schuld, Freiheit und Strafe, Komödie und Tragödie.

Don Giovanni – ein Name, der für waghalsige Eroberungen und aufregende Liebesabenteuer steht, aber auch für Anarchie und skrupelloses Benehmen. Unaufhaltsam zieht er seine Bahnen, bis er im Streit einen Menschen tötet. Dieser Mord beendet abrupt das scheinbar unbeschwerte Leben des Verführers.

Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“ ist kein moralisches Lehrstück, sondern ein faszinierender Balanceakt zwischen Komödie und Tragödie, Chaos und Ordnung, Freiheit und Zwang – zwischen der grotesken Komik des Maskenballs und der tödlichen Ernsthaftigkeit des Abgrunds. Das Libretto, angesiedelt im erzkatholischen Sevilla des Hochbarock, stellt dabei eine universelle Frage: Wie viel Individualität kann eine Gesellschaft ertragen, bevor sie ins Wanken gerät?
Die Chemnitzer Neuproduktion wird inszeniert von Dennis Krauß, der bereits in der vergangenen Spielzeit mit Peter Eötvös’ Oper „Sleepless“ ein leidenschaftliches und poetisches Statement gegen gesellschaftliche Verurteilung und Ausgrenzung setzte.
Premiere 30. Januar 2026
weitere Aufführungen: 14. und 24. Februar, 27. März, 11. und 19. April, 13. Mai, 5. Juni 2026

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