Göttlicher Witz, himmlische Intrigen und ein höllisch guter Cancan: Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ kehrt an die Oper Halle zurück – als farbenfrohe Satire auf Liebe, Macht und Moral.

Bei Orpheus und Eurydike ist die himmlische Harmonie längst verflogen – ihre Ehe steht vor dem Aus. Während er sich ganz seiner Musik verschrieben hat, sehnt sie sich nach Abwechslung und stürzt sich ins Abenteuer. Prompt verfällt sie Pluto, dem charmanten Gott der Unterwelt, der nicht lange zögert und sie kurzerhand ins Totenreich entführt.

Orpheus zeigt sich darüber erstaunlich gelassen, doch die „Öffentliche Meinung“ zwingt ihn, vor den Olymp zu treten und um Eurydikes Rückkehr zu bitten. Dort allerdings verfolgt Göttervater Jupiter eigene Pläne – und führt die gesamte Götterschar mit verführerischem Elan hinab in die Unterwelt. Was folgt, ist ein irrwitziges Spiel aus Eitelkeiten, Intrigen und Verwechslungen, das in Offenbachs legendärem Höllen-Cancan seinen rauschenden Höhepunkt findet.

Regisseur Patric Seibert vereint in seiner Inszenierung Musik aus beiden Fassungen von Offenbachs Operette und entwirft gemeinsam mit Bühnen- und Kostümbildner Kaspar Glarner eine farbintensive, humorvoll zugespitzte Interpretation dieses Klassikers – leichtfüßig, frech und voller Esprit.
Premiere 31. Januar
weitere Aufführungen: 14. Februar, 1., 6. und 20. März, 17. April 2026

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