Wenn der Mond verschwindet und niemand mehr Zeit zum Träumen hat, beginnt ein märchenhaftes Abenteuer voller Witz, Mut und Fantasie: Ein Riese allein hebt noch keinen Mond an den Himmel ist ein poetisches Plädoyer für die Kraft der Pause.
Emi liebt die Ferien bei ihrer Tante Tulsi – endlich Milchreis, Tagträumen und nächtliche Mondspaziergänge. Hier darf sie alles, was zu Hause zu kurz kommt: träumen, staunen und einfach nichts tun. Doch das gefällt nicht jedem. Der Bürgermeister der kleinen Stadt hat beschlossen, dass Arbeiten wichtiger ist als Träumen – und plötzlich verschwindet der Mond. Die Tage wollen kein Ende nehmen, die Zeit gerät aus den Fugen, und niemand weiß mehr, wie man stillsteht.
Emi macht sich auf den Weg, den Mond zurückzuholen – zusammen mit ihrer Tante, einem gutmütigen Riesen und einem gewitzten Fuchs. Gemeinsam stellen sie sich den Mächten entgegen, die die Welt aus dem Gleichgewicht gebracht haben, und beweisen, dass manchmal Fantasie und Zusammenhalt stärker sind als jede Pflicht.
Autorin Lisa Krusche, Absolventin des Studiengangs „Literarisches Schreiben“ in Hildesheim, hat mit Ein Riese allein hebt noch keinen Mond an den Himmel ihr erstes Theaterstück geschrieben – ein humorvolles, fantasievolles Abenteuer über Mut, Freundschaft und den Wert des Träumens. Entstanden im Rahmen des Förderprogramms „Nah dran!“ des Kinder- und Jugendtheaterzentrums und des Deutschen Literaturfonds, bringt die Uraufführung am Thalia Theater Halle poetisches Kinder- und Familientheater auf die Bühne, das Herz und Verstand gleichermaßen anspricht.
Uraufführung 8. Februar 2026





