Ein kraftvoller Konzertabend, bei dem das Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Joana Mallwitz mit zwei großen Solistenwerken und einer sinfonischen Ikone klassische Tradition und Erneuerung vereint.
Am Pult der Chefdirigentin Joana Mallwitz entfaltet das Konzerthausorchester Berlin ein Programm voller Klangfarben und starker Dramaturgie. Den Abend eröffnet Franz Schubert’s Sinfonie h-Moll D 759 („Unvollendete“): mit Adagio-Einleitung, die in unverkennbarer Sehnsucht verharrt, und einem Allegro, das sowohl Bewegungsfreude als auch innere Tiefe ausstrahlt. Danach rückt mit Béla Bartók’s Konzert für Viola und Orchester Sz 120 das Soloinstrument in den Fokus – ein Werk, das durch rhythmische Energie und farbige Orchestrierung besticht und in dem die Solistin Tabea Zimmermann ihr beeindruckendes Können zeigen wird.
Nach der Pause folgt György Kurtág mit „Movement“ für Viola und Orchester – eine konzentrierte Klanglandschaft, die kaum erklingt, aber umso nachhallender wirkt. Den Abschluss bildet die Suite aus Giacomo Puccinis „Turandot“ (Arr. Manfred Honeck & Tomáš Ille): opulent, resonanzstark und mit großer orchestraler Wirkung. In einem Saal, dessen klassizistische Architektur und akustische Klarheit ideale Bedingungen schaffen, wird dieser Abend zu einem Erlebnis, das sowohl Kenner*innen als auch Neugierige anspricht.
20. Februar 2026











