Ein Abend zwischen Opernfeuer und Tangoglut: Bassbariton Erwin Schrott bringt mit „Tango Diablo“ die Glocke zum Leuchten – ein Programm, das dramatische Arien und lateinamerikanische Leidenschaft in packender Bühnenpräsenz vereint.
Mit seiner fesselnden Bühnenpräsenz und dem verführerischen Timbre seines dunklen, samtig-sonoren Bassbaritons ist Erwin Schrott seit nunmehr über zwei Jahrzehnten einer der aufregendsten und charismatischsten Opernsänger auf den internationalen Bühnen. Besonders die abgründig-dämonischen „Bösewichte“ des Repertoires wie Don Giovanni, Scarpia oder die vier Schurken in „Hoffmanns Erzählungen“ werden bei ihm zum Ereignis. In „Tango Diablo“ schlägt er den Bogen von Mephisto-Arien von Gounod bis Boito zur lateinamerikanischen Tangomusik. Die bedeutet für ihn Heimat, hat sie ihn als Sohn spanisch-uruguayischer Eltern mit deutschen Wurzeln doch als Mensch und Musiker maßgeblich geprägt – ein teuflisch gutes Programm!
9. April 2026











