Liebe, Macht und tödliche Intrigen: Giacomo Puccinis „Tosca“ zählt zu den packendsten Opern des italienischen Repertoires. In Rom entfaltet sich ein intensiver Opern-Psychothriller, in dem Leidenschaft und politische Gewalt unaufhaltsam aufeinandertreffen.
Die berühmte Sängerin Floria Tosca und der Maler Mario Cavaradossi wollen eigentlich nur für ihre Kunst und ihre Liebe leben. Doch ihr Leben gerät in den Strudel politischer Machtkämpfe im Rom des Jahres 1800. Cavaradossi sympathisiert mit den Idealen einer liberalen Republik, hilft sogar einem flüchtigen Republikaner – und gerät damit ins Visier des mächtigen Polizeichefs Baron Scarpia.
Scarpia herrscht mit brutaler Härte über Rom und verfolgt jeden Verdacht auf republikanische Umtriebe. Als er von Cavaradossis Hilfe für den Flüchtigen erfährt, erkennt er zugleich eine Gelegenheit, auch Tosca in seine Gewalt zu bringen. Mit einem perfiden Plan lässt er Cavaradossi verhaften und foltern, während Tosca gezwungen ist, die Qualen ihres Geliebten mitzuerleben. In dieser ausweglosen Situation stellt Scarpia ihr ein grausames Angebot, das Liebe, Loyalität und Moral auf eine harte Probe stellt.
Puccinis Oper entfaltet ihre Handlung innerhalb von nur 24 Stunden und führt an drei ikonische Orte Roms: die Kirche Sant’Andrea della Valle, den Palazzo Farnese und die Engelsburg. Mit leidenschaftlichen Arien, dramatischen Orchestermomenten und einer dichten Atmosphäre entwickelte Puccini ein Werk, das Spannung, Emotion und politische Tragik zu einem intensiven Musiktheater verbindet. „Tosca“ bleibt bis heute ein erschütterndes Drama über Machtmissbrauch, Mut und die zerstörerische Kraft von Leidenschaft.
Premiere 13. Juni
weitere Aufführungen: 20. und 26. Juni 2026
















