New York liegt im Sommer 2021 am Neusiedler See: Mit dem mitreißenden Welterfolg „West Side Story” ist einer der ganz großen Musical-Klassiker erstmals auf der Seebühne Mörbisch zu erleben.

Die packende Handlung rund um zwei rivalisierende Gangs im New York der 1950er Jahre und eine große Romeo und Julia -Liebesgeschichte hat seit ihrer Uraufführung 1957 ein Millionenpublikum in ihren Bann gezogen. Und das natürlich zu Recht: Leonard Bernsteins fantastische Musik und die vielen großartigen Songs („Maria”, „Tonight”, „Somewhere”, „I feel pretty” oder „Mambo”) werden, so die Prophezeiung, auch das Mörbisch-Publikum elektrisieren und im Sturm erobern. Mit der „West Side Story” wird es bei den Seefestspielen jedenfalls so dramatisch und emotional wie noch nie zuvor. Dazu kommt, dass das Thema des Stücks heute mindestens so aktuell ist wie im Big Apple der Fifties.
Die „West Side Story” erzählt von zwei verfeindeten Teenagerbanden im New York der 1950er-Jahre, den Sharks und den Jets. In dieser Atmosphäre von Konkurrenz und Feindseligkeit verlieben sich Tony und Maria ineinander, er Gründungsmitglied der weißen Jets, sie Schwester des puertoricanischen Sharks-Anführers. Wie in „Romeo und Julia”
nehmen die Gangs keinerlei Rücksicht auf die Gefühle der beiden und versuchen, im tänzerischen Kampf diese Liebe zu verhindern. Als ein Streit eskaliert, bleiben schließlich drei Burschen tot zurück, darunter Tony. Marias berührende Anklage des Hasses der Banden, der alles zerstört hat, zählt zu den herzerweichendsten Szene n der Musicalgeschichte.
Peter Edelmann, künstlerischer Direktor der Seefestspiele, konnte für diese mit Spannung erwartete Produktion ein brillantes Team gewinnen: Die Regie liegt in den Händen von Werner Sobotka, einem äußerst erfahrenen Musicalregisseur. Sobotka: „Musical, und speziell die ›West Side Story‹ mit der fantastischen Musik von Leonard Bernstein, ist ein perfektes Vehikel, um Emotionen zu unterstreichen. Seine Musik zu hören ist für mich ein unglaubliches Fest, weil man die ganze Zeit etwas Neues entdeckt. Die großen Flächen in Mörbisch, die man mit der Inszenierung bedienen kann, sind für mich wie ein Geschenk, das ich jetzt schon sehr genieße.”
Das Bühnenbild wird von Walter Vogelweider entworfen, der zuletzt mit „Das Land des Lächelns” großen Erfolg in Mörbisch hatte. Wie in Mörbisch üblich, wird es ein klassisch-authentisches Bühnenbild geben, das wunderbar auf die große Bühne passt und für eine völlig neue Atmosphäre bei den Seefestspielen sorgen wird. „Wir stellen New York auf die Seebühne! Bis hin zur Freiheitsstatue wird es alles geben, was man sich wünscht, wenn man Manhattan sieht”, sind sich Werner Sobotka und Walter Vogelweider einig.
8. Juli bis 14. August 2021
www.seefestspiele-moerbisch.at