Grenzen zwischen Klassik, Weltmusik und persönlicher Klangsprache verschwimmen in der Konzertreihe „Mixed Zone“ am Theater Trier. Mit der Cellistin und Sängerin Nesrine Belmokh erwartet das Publikum ein musikalischer Abend voller kultureller Vielfalt und stilistischer Offenheit.
Die Konzertreihe „Mixed Zone“ steht am Theater Trier für musikalische Begegnungen jenseits traditioneller Genregrenzen – ein Format, das klassische Konzertkultur mit globalen Einflüssen verbindet. In der dritten Ausgabe der Reihe übernimmt die international gefeierte Cellistin und Sängerin Nesrine Belmokh das Podium des Großen Hauses und gestaltet gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier einen Abend zwischen sinfonischem Klang und Weltmusik.
Ausgebildet als klassische Violoncellistin und gefördert von bedeutenden Persönlichkeiten wie Lorin Maazel, Plácido Domingo und Daniel Barenboim, entwickelte Belmokh früh eine eigene musikalische Handschrift. Entscheidenden Einfluss hatte ihre Zusammenarbeit mit dem Cirque du Soleil, durch die sie sich verstärkt der Weltmusik zuwandte. In ihren Songs verbindet sie klassische Virtuosität mit Einflüssen aus unterschiedlichen kulturellen Räumen – geprägt von der algerischen Herkunft ihrer Familie, ihrer französischen Sozialisation und ihrer heutigen Wahlheimat Valencia.
Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Jochem Hochstenbach entsteht ein Konzertabend, der persönliche Geschichten, unterschiedliche Klangtraditionen und orchestrale Ausdruckskraft miteinander vereint. „3. Mixed Zone“ versteht sich dabei als musikalischer Dialog über Grenzen hinweg – emotional, unmittelbar und stilistisch überraschend.
30. April 2026





