Mit viel Witz, Ironie und einem liebevoll-kritischen Blick auf die Welt hinter den Kulissen entführt Gaetano Donizettis Opera buffa „Viva la Mamma!“ das Publikum in die herrlich chaotische Realität des Theaterbetriebs. In der Inszenierung von Daniel Kramer verwandelt sich die Bühne der Deutschen Oper am Rhein in ein turbulentes Probenchaos – eine Hommage an das Theater selbst, zwischen Selbstironie, schrillen Typen und großem Musikspaß.
Theater, überall Theater! Bei den Proben zu dem höchst tragischen Antiken-Schinken „Romulus und Ersilia“ geht alles irgendwie schief: Die Primadonna fühlt sich nicht, die Hosenrolle gefällt sich nicht und der Tenor möchte endlich auch mal die erste Geige spielen.
Und zu allem Unglück platzt auch noch Mamma Agata, die schräge Helikoptermutter der zweiten Sopranistin, herein…
Als schließlich die Hosenrolle und der Tenor beleidigt abreisen, ist die Not groß: Wer soll nun den Romulus singen? Kurzerhand und sehr hilfsbereit will die völlig unmusikalische Mamma Agata einspringen. Doch noch bevor es so weit kommt, geschweige denn zur Aufführung der Oper, ist alles vorbei und das Opernhaus soll geschlossen werden!
Gaetano Donizetti entwirft in seiner Opera buffa, in der die Mamma mit einem Bariton (!) besetzt wird, eine musikalisch so vielfarbige wie virtuose Parodie der Sitten und Unsitten am Theater mit allen Klischees und exzentrischen Anwandlungen der Künstlerinnen und Künstler, komödiantisch, schrill und bunt in Szene gesetzt von Regisseur Daniel Kramer („Die tote Stadt“).
Premiere 2. Oktober
weitere Aufführungen: 4., 11. und 25. Oktober, 2. und 22. November 2025





