Mit den Wiener Symphonikern, ihrem Chefdirigenten Petr Popelka und der international gefeierten Geigerin María Dueñas erwartet das Publikum am 21. Januar 2027 ein hochkarätiger Konzertabend im Festspielhaus Bregenz. Im Rahmen der Jubiläumssaison der Bregenzer Meisterkonzerte präsentiert das Orchester drei bedeutende Werke der klassischen und romantischen Musikliteratur. Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Samuel Barber und Antonín Dvořák verbinden sich zu einem abwechslungsreichen Programm zwischen dramatischer Ausdruckskraft, virtuoser Solokunst und großer symphonischer Klangfülle.

Den Auftakt bildet Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Nr. 25 in g-Moll KV 183. Der erst 17-jährige Komponist schuf das Werk 1773 in Salzburg und überraschte mit einer für seine Zeit ungewöhnlich leidenschaftlichen und dramatischen Tonsprache. Die sogenannte „kleine g-Moll-Symphonie“ zählt zu den eindrucksvollsten Werken seiner frühen Schaffensperiode und zeichnet sich durch markante rhythmische Akzente, spannungsreiche musikalische Entwicklungen und eine bemerkenswerte emotionale Intensität aus.

Im Mittelpunkt des Abends steht Samuel Barbers Konzert für Violine und Orchester op. 14. Das zwischen 1939 und 1940 entstandene Werk gehört zu den beliebtesten amerikanischen Violinkonzerten des 20. Jahrhunderts. Während die ersten beiden Sätze von weitgespannten, lyrischen Melodien und einer besonderen klanglichen Wärme geprägt sind, verlangt das rasante Finale höchste technische Virtuosität. Als Solistin ist María Dueñas zu erleben, die sich mit ihrem ausdrucksstarken Spiel und ihrer außergewöhnlichen musikalischen Reife bereits in jungen Jahren einen festen Platz auf den internationalen Konzertbühnen erarbeitet hat.

Den Abschluss bildet Antonín Dvořáks Symphonie Nr. 8 in G-Dur op. 88. Die 1889 entstandene Komposition zählt zu den farbenreichsten und lebensbejahendsten Werken des böhmischen Komponisten. Inspiriert von der Natur und der musikalischen Tradition seiner Heimat, verbindet Dvořák eingängige Melodien mit lebendigen Rhythmen und einer meisterhaften Orchestrierung. Besonders der festliche Finalsatz entfaltet eine mitreißende musikalische Energie.

Am Dirigentenpult steht Petr Popelka, der seit der Saison 2024/25 als Chefdirigent der Wiener Symphoniker tätig ist. Gemeinsam mit María Dueñas und dem traditionsreichen Wiener Orchester gestaltet er einen Konzertabend, der drei unterschiedliche musikalische Epochen miteinander verbindet. Zugleich unterstreicht das Gastspiel die langjährige Verbundenheit der Wiener Symphoniker mit den Bregenzer Meisterkonzerten, die in der Saison 2026/27 ihr 40-jähriges Bestehen feiern.
21. Januar 2027

www.bregenzermeisterkonzerte.at