Der Berliner Künstler Christopher Lehmpfuhl (*1972) gilt als Shootingstar des zeitgenössischen Realismus. Ungewöhnlich für einen heutigen Künstler malt er im Freien. Bei Wind und Wetter trägt er dicke Schichten Ölfarbe direkt mit den Händen auf die Leinwand auf und erschafft dabei plastische Stadt- und Naturlandschaften voller Licht. Die Ausstellung im Forum Würth Arlesheim zeigt rund 35 Werke der Sammlung Würth, ergänzt um einige Leihgaben aus dem Atelier des Künstlers.

Die Ausstellung „Zwischen Pathos und Pastos – Christopher Lehmpfuhl. Sammlung Würth” zeigt rund 35 Werke aus der Sammlung Würth, ergänzt um einige Leihgaben des Künstlers. Vorwiegend grossformatige Ölgemälde und einige Aquarelle, darunter Landschaftsbilder und Stadtansichten, die von Berlin über Island bis nach Asien reichen, veranschaulichen die unglaubliche Schaffenskraft dieses zeitgenössischen Pleinair Malers. Exponate aus dem Zyklus „Neue Heimat” (2019), die nach dem Tod der Eltern als ganz persönliche Trauerverarbeitung entstanden sind, geben Einblick in die Jugendjahre Lehmpfuhls und das Familienleben des Ausnahmekünstlers. Ergänzt wird die Ausstellung um einzelne Objekte die den spannenden Arbeitsprozess des Künstlers erahnen lassen.

Christopher Lehmpfuhl, Schlossplatz, August 2020, Öl auf Leinwand, Sammlung Würth © 2022, ProLitteris, Zürich, Foto: Uwe Walter, Berlin

Christopher Lehmpfuhl, Schlossplatz, August 2020, Öl auf Leinwand, Sammlung Würth © 2022, ProLitteris, Zürich, Foto: Uwe Walter, Berlin

In einem separaten Filmraum sind zudem drei Dokumentarfilme zu sehen, die unter der Regie von Sebastian Schrade 2010, 2014 und 2016 an sehr unterschiedlichen Orten entstanden sind und es ermöglichen, den Künstler in seinem kreativen Schaffen zu erleben
9. Dezember 2022 bis 29. Oktober 2023

www.forum-wuerth.ch/arlesheim

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