Das Theater Basel vereint das Beste aus den 3 Welten Oper, Schauspiel und Ballett. In dieser Saison mehr denn je ein Mehrgenerationenhaus. Besonderer Fokus wird diese Saison auf Kinder ab 6 Jahren sowie Jugendliche gelegt. Die Saison wird mit 2 Jugendfestivals sowohl eröffnet als auch beendet.
Hier ein paar Highlights der Saison 2021/22.

Un sentiment de vie von Claudine Galea
Was ihr Lebensgefühl ausmacht, wird der Tochter bewusst, als ihr Vater stirbt. Sie hört seine Lieblingssongs und denkt über seine Herkunft nach. Ihr eigenes Leben scheint wie ein verwobenes Netz aus Erfahrungen, Erinnerungen und Zuschreibungen. Erst das Erzählen und Schreiben öffnet ihr den Blick für einen eigenen Weg.
Premiere am 16. Oktober 2021
weitere Aufführungen 21. und 22 Oktober 2021, 10., 11., 21. und 25. November 2021, 22. und 27. Dezember 2021, 31. Januar 2022, 7., 10. und 11. Februar 2022

Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart
Die wundersamste aller Opern in der gefeierten Inszenierung des Theatermagiers Simon McBurney. Mit einfachen Mitteln entfaltet er den ganzen Zauber des Theaters. Offen hergestellte Projektionen und Soundeffekte erwecken den Bühnenraum zu phantastischem Leben. Aus Partituren werden lebendige Vögel. Die spielerische Leichtigkeit und die emotionale Tiefe dieser Inszenierung wurden bereits in halb Europa bestaunt und bejubelt.
17. Oktober 2021, 19. November 2021, 2., 18., 23., 27. und 30. Dezember 2021, 17. Januar 2022, sowie am 3. und 5. Februar 2022

Die Rote Zora und ihre Bande nach Kurt Held
In einer kleinen Küstenstadt ist die legendäre Rote Zora mit ihrer Bande unterwegs. Ohne Eltern, ohne Geld und nur auf sich gestellt, erleben die Bandenmitglieder Abenteuer und echte Kämpfe ums Überleben. Ihr Feind ist nicht nur der Hunger. Auch die Oberen der Stadt, die Polizei und fiese Gymnasiast*innen machen ihnen das Leben schwer. Als der einzige erwachsene Verbündete der Bande, der alte Fischer Gorian, unschuldig in Schwierigkeiten gerät, werden sie zu Untergrundkämpfer*innen für Gerechtigkeit: Dass sich von alleine nichts ändert und Solidarität klare Ansagen braucht, wird von jungen Menschen mit und ohne Geflüchtetenbiographie spielerisch verhandelt.
17., 21., 23., 24., 26., 27., 28., 29. und 31. Oktober 2021, 6., 8., 16., 17., 18. und 19. November, 15., 16., 17., 18. und 21. Dezember 2021, 8., 9., 11., 12. und 13. Januar 2022

La fille mal gardée
Lise verliebt sich in eine Collette anstatt in den jungen Colas. Und Alain, der eigentlich von Lises Mutter als Schwiegersohn auserkoren ist, entwickelt eine etwas eigenartige Beziehung zu einer Vogelscheuche. Den berühmten Hühnertanz übernehmen Kaninchen, und in Plastik gewickelte Heuballen dienen als Bühnenbild. ‹La fille mal gardée› zählt zu den ältesten überlieferten Balletten. Aus dem idyllischen Landleben mit bodenständigen Charakteren macht der Belgier Jeroen Verbruggen ein queeres Handlungsballett mit Geschlechterverwirrung und viel Freude an Doppeldeutigkeiten.
Premiere am 6. November 2021
weitere Aufführungen 13., 22. und 28 November 2021, 4., 12. und 17. Dezember 2021, 4. und 5. Januar 2022, 12. Februar 2022, 1. April 2022, sowie am 7., 12., 17. und 25. Juni 2022

Il ritorno d’Ulisse in partria von Claudio Monteverdi
Monteverdis Oper handelt von der Heimkehr des Odysseus. Doch anstelle des Helden stehen hier Basler Männer mit Migrationsgeschichte( n) auf der Bühne. Gemeinsam mit den Musiker*innen von La Cetra und den Sänger*innen erzählen sie Odysseus’ Schicksal als Geschichte über Zugehörigkeit und Fremdsein. Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich auch in der Musik: die barocke Klangwelt Monteverdis trifft auf neu komponierte elektronische Soundscapes.
Premiere am 7. November 2021
weitere Aufführungen 12., 14. und 16. November 2021, 15., 16., 19., 24., 25. und 27. Februar 2022

La traviata von Giuseppe Verdi
Violetta ist allein auf der Welt. Nicole Chevalier ist allein auf der Bühne. Geisterhaft erklingen Stimmen des Ensembles aus dem dunklen Zuschauerraum. Benedikt von Peter hat eine radikal verdichtete Einsamkeitsstudie inszeniert, ebenso heutig wie zeitlos. In der Titelrolle von Verdis Melodramma begeistert die amerikanische Starsopranistin mit ihrer bewegenden Solo-Performance seit Jahren das Publikum.
Premiere am 14. November 2021
weitere Aufführungen 20., 26. und 30. November 2021, 3., 5. und 11. Dezember 2021 sowie am 8. Januar 2022

Verlorene Illusionen Inszenierung von Martin Laberenz
Der Herr hat niemanden, dem er vertrauen kann, denn an der Spitze ist es kalt und einsam. Alle reden ihm nach dem Mund. Niemand sagt ihm, was er wirklich denkt. Er hat keine Freund*innen. Nur der Tod wartet auf ihn. Der Knecht dagegen hat die Hoffnung auf ein besseres Leben. Zwar wird er schlecht behandelt, aber wenigstens weiss er, woran er ist. Doch als der Herr ihm die ganze Verantwortung überlässt, raubt er dem Knecht jegliche Zuversicht. Ein Stück über die Ausweglosigkeit des Kampfes um Anerkennung.
Premiere am 4. Dezember 2021
weitere Aufführungen 7., 11., 19. und 28. Dezember 2021, 4., 5., 6. und 15. Januar 2022, sowie am 3. und 6. Februar 2022

Eine Winterreise von Franz Schubert
Mit der großen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter zusammen entwickelt Christof Loy einen intimen Musiktheaterabend. Inspiriert von den Liedern Franz Schuberts, die sich zwischen Lebensjubel und Todessehnsucht bewegen, erzählen die beiden von den Extremen des menschlichen Fühlens. Neben Liedern aus dem Zyklus ‹Winterreise› sind auch weitere Werke des Komponisten zu hören.
Premiere am 18. Januar 2022
weitere Aufführungen 22. und 29. Januar 2022, 4., 6., 15., 19., 21. und 27. Februar 2022

www.theater-basel.ch