Gregory Porter kommt im Rahmen vom Festival Enjoy Jazz 2026 nach Mannheim: Am 2. November verwandelt der charismatische Sänger den Rosengarten in einen Ort voller Wärme, Soul und großer musikalischer Geschichten. Begleitet von einer hochkarätigen Band verspricht der Abend Jazz auf höchstem Niveau – intensiv, elegant und zutiefst berührend.

Wenn Gregory Porter zu singen beginnt, scheint sich der Raum zu verändern. Seine warme, samtige Baritonstimme besitzt eine seltene Kraft: Sie kann einen Konzertsaal füllen, ohne sich je aufzudrängen. Am 2. November 2026 ist diese Stimme im Mannheimer Rosengarten zu erleben – im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals und mit einem Ensemble, das Porters Musik ihren unverwechselbaren Klang verleiht.
Porters musikalische Wurzeln reichen tief in die amerikanische Jazz-, Soul- und Gospeltradition. Aufgewachsen in Bakersfield, Kalifornien, wurde er früh vom Southern Gospel geprägt. Seine Mutter war Pastorin; zugleich gehörte die Musik von Nat „King“ Cole zu den prägenden Klängen seiner Kindheit. Aus diesen Einflüssen entwickelte Porter seinen eigenen Stil: klassischer Jazz trifft auf Gospel, Blues, Soul und Rhythm & Blues – getragen von einer Stimme, die zugleich intim und kraftvoll klingt.

Gregory Porter © Erik Umphrey

Gregory Porter © Erik Umphrey

Seine Lieder erzählen von Liebe, Verlust, Hoffnung, Versöhnung und den kleinen Momenten des Lebens. Songs wie „Hey Laura“, „Be Good (Lion’s Song)“ oder „Take Me to the Alley“ sind längst zu Publikumslieblingen geworden. Mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnet, gehört Porter heute zu den herausragenden Stimmen des zeitgenössischen Jazz. Seine Konzerte sind dabei weit mehr als reine musikalische Darbietungen: Sie wirken wie persönliche Geschichten, die er seinem Publikum anvertraut.
In Mannheim wird Porter von einem eingespielten Ensemble begleitet. Chip Crawford bringt am Piano und Fender Rhodes die harmonische Grundlage zum Leuchten. Emanuel Harrold sorgt am Schlagzeug für den pulsierenden Groove, während Tivon Pennicott mit seinem Saxofon für lyrische und expressive Farbtöne sorgt. Jahmal Nichols am Kontrabass und E-Bass gibt der Musik Tiefe und Fundament. Eine besondere Klangfarbe steuert Ondrej Pivec an der Hammond-Orgel bei.
So entsteht eine Besetzung, in der jedes Instrument Raum bekommt und doch alles auf eine gemeinsame Mitte zuläuft: Gregory Porters Stimme. Wenn dann sein Bariton über Piano, Saxofon, Bass, Schlagzeug und Hammond-Orgel schwebt, wird aus einem Jazzkonzert ein musikalisches Erlebnis von großer emotionaler Dichte.
2. November 2026, Rosengarten, Rosengartenpl. 2
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